Apple lässt zahlreiche MacBooks aus dem Support fallen


Apple lässt zahlreiche MacBooks aus dem Support fallen


Ben Schwan


MacBook Air mit 11- und 13-Zoll-Display von 2011.

(Bild: Apple)

Sechs Jahre alte Air- und Pro-Modelle sind künftig „obsolet“ und werden nicht mehr repariert. Auch das letzte 17-Zoll-Gerät und ein beliebtes altes iPhone sind betroffen.

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Zum 30. Juni beendet Apple den Support für zahlreiche beliebte MacBook-Modelle. So werden alle 2011 erschienenen MacBook-Air-Maschinen künftig nicht mehr repariert – also sowohl die 11-Zoll- als auch die 13-Zoll-Variante. Ein Ende 2011 erschienenes MacBook Pro mit 15-Zoll-Bildschirm ist nun ebenfalls nach Apples Sprachregelung „obsolet“. Gleiches gilt für das letzte MacBook Pro mit 17-Zoll-Display, das ebenfalls Ende 2011 auf den Markt gekommen war – sowie dessen Variante von Mitte 2009. Diese Geräte waren insbesondere bei Designprofis beliebt.

Auch ein bekanntes iPhone betroffen

Weiterhin stellt Apple endgültig die Wartungsunterstützung für das iPhone 3GS ein. Es wurde 2009 erstmals verkauft, blieb aber bis September 2012 offiziell auf dem Markt. Nicht mehr unterstützt werden sowohl das internationale 3GS als auch dessen speziell für China entwickelte Version. Aus dem Support fällt außerdem die erste Generation der AirPort-Express-WLAN-Basisstation mit 802.11n-Protokoll.

Apple-Hardware erhält normalerweise im Alter von fünf bis sieben Jahren den „obsolet“-Status. Damit repariert Apple selbst sie nicht mehr, aber auch die autorisierten Service-Partner leisten keine Unterstützung. Als „Vintage“ werden Geräte bezeichnet, die Apple zumindest in Kalifornien und der Türkei noch reparieren muss – hier sieht der Gesetzgeber eine längere Supportpflicht vor.

Ab zur freien Werkstatt

Besitzer betroffener Geräte können nur noch zu freien Werkstätten gehen und hoffen, dass ihnen dort geholfen wird. Kostenlos wären die Reparaturen auch bei Apple nicht gewesen, solange die Modelle beziehungsweise die jeweiligen Hardwareschäden nicht Teil eines Austauschprogramms waren.

Apple führt selbst eine Liste mit „obsoleter“ beziehungsweise „Vintage“-Hardware. Die nun zur Auslistung vorgesehenen Macs, iPhones und Zubehörprodukte sind hier derzeit noch nicht verzeichnet, dies dürfte sich demnächst ändern. Den Support für einige Geräte von 2011 hatte Apple bereits im vergangenen Jahr eingestellt.


(bsc)



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Originalbild mit freundlicher Genehmigung von heise.de

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