Bundestrainer Joachim Löw: „Die positive Stimmung, diese Vorfreude auf das Spiel ist allen anzumerken“


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Nürnberg (ots) – Ein klarer Sieg im WM-Qualifikationsspiel morgen gegen San Marino ist Pflicht – doch der Bundestrainer redet in der DFB-PK hauptsächlich über den Confed Cup

MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN

Anmoderation:

„Ausflug ins Land der Improvisation“, hat ein Sportjournalist im Vorfeld der beiden Vorbereitungsspiele zum Confed Cup getitelt. Angesichts der vielen Neulinge in Joachim Löws Kader und der vielen fehlenden Stammkräfte wie Neuer, Boateng, Kroos, Khedira, Hummels, Müller eine gelungene Formulierung. Doch dem Bundestrainer ist nicht bange. Weder vor dem Confed Cup und schon gar nicht vor dem WM-Qualifikationsspiel morgen in Nürnberg gegen San Marino. Die Bundesliga bietet genügend junge, talentierte und bestens ausgebildete Spieler, sodass sich eigentlich jederzeit eine ordentliche Elf zusammenstellen lässt, so Joachim Löw:

O-Ton Joachim Löw

Man spürt, dass die Spieler sehr viel Lust und Freude mitbringen. Diese positive Stimmung und diese Vorfreude auf das Turnier, die ist allen anzumerken. Ich habe mit einigen Spielern gesprochen, die neu sind und zum ersten Mal dabei waren, und bei allen hat man das Gefühl, dass sie unheimlich für diesen Confed Cup und auf die Nationalmannschaft brennen. Das ist eigentlich auch ein gutes Gefühl. (0:30)

Löw betonte, dass der Confed Cup für ihn eine willkommene Gelegenheit ist, junge Spieler zu entwickeln. Spieler wie Süle, Henrichs oder Plattenhardt haben in Russland jetzt die Chance sich zu empfehlen und wichtige Erfahrungen zu machen. Schon zu den Routiniers zählt im jungen Team für Russland Sebastian Rudy. Und das obwohl der Neu-Bayernspieler gerade Mal 27 Jahre alt ist und mit seinen 15 Länderspielen auch nicht gerade ein alter Hase. Doch Rudy fühlt sich unter den vielen Neulingen wohl, erzählte er in der DFB-Pressekonferenz:

O-Ton Sebastian Rudy

Ich denke auch, dass wir von Tag zu Tag immer mehr zusammenwachsen. Das merkt man beim Essen, es wird gelacht, es werden ein paar Späßchen gemacht. Auch beim gestrigen Training merkt man, dass die Automatismen mehr und mehr greifen, da man merkt, dass man immer mehr harmoniert. Wir wollen das auch in den nächsten Tagen, auch morgen beim Spiel, immer mehr verinnerlichen und uns gut vorbereiten, sodass wir dann beim Turnier eine sehr gute Team- und Mannschaftsleistung haben. (0:34)

Welchen Wert der anstehende Confed Cup in Russland hat und welche Erkenntnisse Joachim Löw daraus für die WM im nächsten Jahr ziehen kann, darüber wird morgen vor dem Qualifikationsspiel im traditionellen Mercedes-Benz Sportpresse Club diskutiert. Angesagt hat sich Fußball-Experte Reiner Calmund, der nicht nur für Sachverstand, sondern auch für klare Worte steht. Während die deutsche Nationalmannschaft beim Confed Cup auf Topspieler verzichtet, bietet die Konkurrenz Stars wie Christiano Ronaldo, Arturo Vidal oder Alexis Sanchez auf. Deshalb – so Joachim Löw – wartet auf sein Team noch einiges an Arbeit:

O-Ton Joachim Löw

Beim Confed Cup kommt etwas anderes auf uns zu. Es sind Mannschaften dabei, die international sehr, sehr abgezockt sind. Und die, wie Chile zum Beispiel, auch unglaublich hohes Niveau in jeglicher Hinsicht haben, wie die anderen Mannschaften auch. Hier müssen wir schon noch an einigen Dingen arbeiten. Vor allem denke ich an die defensive Organisation, das wird nächste Woche auch das Thema sein. Vor dem Spiel gegen San Marino gibt es aber ein anderes: Laufwege und offensive Möglichkeiten werden einstudiert, weil man davon ausgeht, dass San Marino versucht, das eigene Tor zu verteidigen. Nächste Woche müssen wir uns auch auf anderes konzentrieren. (0:48)

Abmoderation:

Deutschland gegen San Marino morgen Abend (10.06.) in Nürnberg. Vor dem Länderspiel werden im Mercedes-Benz Sportpresse Club Fußballexperten diskutieren. Mit dabei ist der ehemalige Manager von Bayer Leverkusen Reiner Calmund.

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