Drag & Drop für iPad-Apps


Drag & Drop für iPad-Apps


Ben Schwan

Readdle-Apps auf dem iPad.

(Bild: Hersteller)

Bislang fehlt es im Splitscreen-Modus des Apple-Tablets an einer Möglichkeit, Daten schnell zu übergeben. Der Entwickler Readdle hat nun einen proprietären Ansatz gefunden.

Multitasking-Funktionen gibt es bei Apples iPads nun schon seit einigen Jahren – so lassen sich mittels „Splitscreen“ zwei Apps nebeneinander anzeigen. Das Problem: Eine einfache Möglichkeit zur Datenweitergabe zwischen den beiden Fenstern fehlt bislang. Der ukrainische iOS- und macOS-Entwickler Readdle, bekannt durch seine diversen Produktivitäts-App, hat nun eine Lösung gefunden.

Hauseigene Apps unterstützen die Funktion

Diese ist allerdings proprietär: Wie das Unternehmen in seinem Blog ankündigte, wird „Readdle Drag & Drop“ aktuell von den hauseigenen Apps Documents (Dateimanager), PDF Expert (PDF-Client), Scanner Pro (Scanning-App) sowie Spark (E-Mail-Client) unterstützt. Die Nutzung ist sehr einfach: So lässt sich beispielsweise aus Documents ab der aktuellen Version 6 einfach eine Datei auf ein „Drag Here“-Feld in Spark ziehen, die dann zum E-Mail-Anhang wird. Scans aus Documents 6 lassen sich in PDF Expert kopieren und bearbeiten.

„Readdle Drag & Drop“ steht auf allen iPad-Pro-Modellen, auf dem iPad Air 2 und dem iPad mini 4 zur Verfügung. Readdle hofft, dass Apple ein ähnliches Feature auch für andere Apps implementiere. „Das würde das iPad zu einer wesentlich besseren Produktivitätsmaschine machen, als das jetzt der Fall ist“, schreibt der Entwickler.

WWDC: iOS 11 mit Drag & Drop?

Ein wenig Hoffnung gibt es hier schon: Apple will zur WWDC, die am kommenden Montag mit einer Keynote eröffnet wird, einen ersten Blick auf iOS 11 erlauben. Für das iPad wären solche Funktionen schon länger überfällig.

Readdle hatte kürzlich Documents 6 veröffentlicht. Neben Drag & Drop bietet das Update unter anderem eine bessere Vorschau und interagiert nun mit dem Dialog „Öffnen in“ mit nahezu jeder anderen App. Der Dateimanager ist nach wie vor kostenlos, läuft ab iOS 9 und ist auch für das iPhone gedacht.


(bsc)



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Originalbild mit freundlicher Genehmigung von heise.de

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