Erstes Halbjahr 2017: Windkraft boomt, Landwirtschaft stabilisiert sich: Fördergeschäft der Rentenbank zieht an


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Erstes Halbjahr 2017: Windkraft boomt, Landwirtschaft stabilisiert sich: Fördergeschäft der Rentenbank zieht an
Erstes Halbjahr 2017: Windkraft boomt, Landwirtschaft stabilisiert sich: Fördergeschäft der Rentenbank zieht an. Landwirtschaftliche Rentenbank. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/34948 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: …

Frankfurt am Main (ots) – Im ersten Halbjahr 2017 vergab die Landwirtschaftliche Rentenbank zinsgünstige Förderkredite in Höhe von 3,6 Mrd. Euro. Damit konnte die deutsche Förderbank für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum ihr Neugeschäft mit Programmkrediten im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 7,8 % steigern. Ursächlich für den Anstieg war die Fördersparte „Erneuerbare Energien“, in der sich die Kreditzusagen verdoppelten.

„Die Windenergie auf dem Land boomt. Gleichzeitig haben sich die Agrarmärkte stabilisiert – das wirkt auf unsere Fördersparte ‚Landwirtschaft‘: Dort ist der Bedarf an Liquiditätssicherungsdarlehen stark zurückgegangen, während die Investitionen wieder leicht anziehen“, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.

In der Fördersparte „Erneuerbare Energien“ verdoppelte sich das Neugeschäft mit Programmkrediten von 0,7 Mrd. Euro auf 1,5 Mrd. Euro. Davon entfielen 1,2 Mrd. Euro auf Windkraftanlagen (erstes Halbjahr 2016: 0,6 Mrd. Euro) und davon wiederum 425 Mio. Euro (179 Mio. Euro) auf „Bürger- und Bauernwindparks“ mit Beteiligung der Bevölkerung vor Ort. Auch die Finanzierungen für Fotovoltaik- und Biogasanlagen übertrafen den Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

In der Fördersparte „Landwirtschaft“ erhöhte sich das Finanzierungsvolumen für Gebäude, Maschinen und Grunderwerb im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016. Dennoch ging das Neugeschäft in dieser Sparte um 2,7 % auf 1,1 Mrd. Euro zurück, weil landwirtschaftliche Betriebe nur noch in geringem Umfang Darlehen zur Liquiditätssicherung benötigten. Hier sank die Nachfrage von 89 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf nur noch 6 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2017.

Die Neuabschlüsse in der Fördersparte „Agrar- und Ernährungswirtschaft“ summierten sich auf 443 Mio. Euro (508 Mio. Euro). Hier finanzierte die Bank vor allem Maschinen, Gebäude und Betriebsmittel. In der Fördersparte „Ländliche Entwicklung“ lag das Neugeschäft mit 533 Mio. Euro ebenfalls unter dem hohen Niveau des Vorjahreszeitraums (906 Mio. Euro).

Euro wichtigste Emissionswährung

Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank im ersten Halbjahr 2017 7,2 Mrd. Euro (7,4 Mrd. Euro) mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel auf. Damit erreichte die Bank bereits rund zwei Drittel ihres für 2017 geplanten Emissionsvolumens von 11 Mrd. Euro. Wichtigstes Refinanzierungsinstrument blieb das Euro-Medium-Term-Note-Programm (EMTN-Programm), das mit 5,9 Mrd. Euro (6,9 Mrd. Euro) mehr als 80 % zum gesamten Emissionsvolumen beitrug. Die wichtigste Emissionswährung war im ersten Halbjahr der Euro mit einem Anteil von 63 % (39 %) an der Mittelaufnahme, gefolgt vom US-Dollar mit 12 % (37 %) und dem Australischen Dollar mit 11 % (5 %).

Ertragsentwicklung weiter zufriedenstellend

Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung (HGB) lag für das erste Halbjahr 2017 mit 112,5 Mio. Euro um 17,8 % unter dem Vorjahresniveau (136,9 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss sank im ersten Halbjahr 2017 um 7,0 % auf 152,8 Mio. Euro (164,3 Mio. Euro) insbesondere durch hohe Margen bei Fälligkeiten und niedrigere Margen im Neugeschäft bei den allgemeinen Förderkrediten und dem verbrieften Fördergeschäft sowie durch höhere Aufwendungen für den Zinszuschuss für die Programmkredite. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 8,3 % auf 34,1 Mio. Euro, im Wesentlichen aufgrund gestiegener Aufwendungen für IT-Projekte, für die Bankenaufsicht und das Personal. Das sonstige betriebliche Ergebnis lag um 9,9 Mio. Euro unter dem Wert der Vorjahresperiode, da diese von positiven Einmaleffekten geprägt war, denen im ersten Halbjahr 2017 keine entsprechenden Einmaleffekte gegenüberstanden.

Der Zwischengewinn stieg deutlich auf 188,4 Mio. Euro (136,1 Mio. Euro). Er enthält neben dem rückläufigen Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung positive Einmaleffekte von insgesamt 75,9 Mio. Euro (-0,8 Mio. Euro). Aufgrund einer Parameterumstellung im Bereich der Pauschalwertberichtigung wurde der entsprechende Bestand deutlich um 15,0 Mio. Euro auf 3,6 Mio. Euro reduziert. Sondererträge in Höhe von 60,9 Mio. Euro wurden aus einer konzerninternen Transaktion sowie aus dem zur weiteren Risikoreduzierung durchgeführten Verkauf von EU-Staatsanleihen erzielt.

Bilanzsumme weiter gestiegen

Mit 87,5 Mrd. Euro lag die Bilanzsumme (HGB) Ende Juni 2017 leicht über dem Niveau am Jahresende 2016 (86,3 Mrd. Euro). Die Forderungen an Kreditinstitute inklusive Barreserve stiegen auf 59,1 Mrd. Euro (57,8 Mrd. Euro) und erreichten einen Anteil von 68 % (67 %) an der Bilanzsumme. Die verbrieften Verbindlichkeiten bildeten mit 72,8 Mrd. Euro (70,0 Mrd. Euro) bzw. einem Anteil von 83 % (81 %) den größten Einzelposten auf der Passivseite der Bilanz. Die bilanziellen Eigenmittel (einschließlich nachrangiger Verbindlichkeiten) gingen durch Fälligkeiten nachrangiger Verbindlichkeiten gegenüber dem Jahresultimo 2016 um 4,3 % zurück und beliefen sich am 30.06.2017 auf 4,7 Mrd. Euro.

Operatives Ergebnis nach IFRS

Als wesentliche Treiber des operativen Ergebnisses sank der Zinsüberschuss und stiegen die Verwaltungskosten analog zu den nach HGB ausgewiesenen Veränderungen. Die Einmaleffekte aus dem Verkauf der Staatsanleihen und der Auflösung der Risikovorsorge wurden nach IFRS im Wesentlichen im operativen Ergebnis berücksichtigt, das sich in Summe damit positiv entwickelte.

Kapitalquoten weiter erhöht

Die Kapitalquoten auf Basis der EU-Bankenverordnung (CRR) erhöhten sich aufgrund der Zuführung des Vorjahresgewinns im zweiten Quartal 2017 gegenüber dem Jahresende 2016. Die Kernkapitalquote betrug 26,7 % (23,2 %) und die Gesamtkapitalquote 29,0 % (25,7 %). Beide Kennziffern lagen deutlich über den für die Rentenbank geltenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Die Leverage Ratio erhöhte sich insbesondere durch die Zuführung des Vorjahresgewinns zum Kernkapital weiter auf 4,5 % (4,0 %). Damit liegt die Leverage Ratio über dem im Rahmen der Verabschiedung der CRR II aktuell diskutierten Mindestwert von 3,0 %.

Unsere vollständige Presseinformation finden Sie im Internet unter: www.rentenbank.de

Medienkontakt:

Dr. Christof Altmann, Tel.: 069/2107-393, Fax: 069/2107-6447, 
E-Mail: altmann@rentenbank.de

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