Grafikprobleme beim MacBook Pro: 2011er-Modellreihe nicht mehr abgedeckt


Grafikprobleme beim MacBook Pro: 2011er-Modellreihe nicht mehr abgedeckt


Leo Becker


Das 2011er MacBook Pro war besonders von den GPU-Problemen betroffen

Apple hat das Reparaturprogramm für GPU-Probleme älterer Profi-MacBooks nicht verlängert: Die MacBook-Pro-Modelle mit Baujahr 2011 werden nun nicht mehr kostenlos instandgesetzt.

Apple MacBook Pro 15.4" - Core i7-6700HQ, 16GB RAM, 256GB SSD, Radeon Pro 450, grau (MLH32D/​A) (Z0SG) [Late 2016]

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Das „MacBook Pro Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme“ gilt inzwischen nicht mehr für Modelle mit dem Baujahr 2011, wie Apple auf seiner Support-Seite mitteilt. Ausgenommen wird dadurch nun die 15”-MacBook-Pro-Modellreihe von Anfang sowie Ende 2011 sowie das 17”-MacBook-Pro ebenfalls von Anfang und Ende 2011. Bei diesen mobilen Macs repariert Apple eventuell auftretende Grafikprobleme – darunter fallen laut Hersteller “verzerrte Videowiedergabe, keine Videowiedergabe oder unerwartete Systemneustarts” – also nicht länger kostenlos.

Retina-MacBook-Pro aus 2012 und Anfang 2013 noch abgedeckt

Das Reparaturprogramm deckt weiterhin das 2012er Retina-MacBook-Pro mit 15-Zoll-Display sowie das MacBook Pro von Anfang 2013 ab – dies gilt ebenfalls nur für die Ausführung mit 15”-Bildschirm, die 13-Zoll-Modelle mit integrierter Intel-Grafik sind von den Problem nicht betroffen.

Apple führt bei abgedeckten Geräten, die eines der genannten Symptome aufweisen, eine kostenlose Reparatur durch. Das Programm lief bereits zum 31. Dezember 2016 aus, die Abdeckung gilt allerdings für einen Zeitraum von vier Jahren ab Kaufdatum.

Apple richtete Reparaturprogramm erst nach viel Kritik ein

Das “MacBook Pro Reparaturerweiterungsprogramm für Videoprobleme” hatte Apple erst 2015 aufgelegt, Dem überfälligen Schritt gingen mehrere Jahre anhaltender Nutzerbeschwerden über Darstellungsfehler voraus, die von Bildverzerrungen über Streifen, Ghosting bis hin zu Artefakten reichen – ein Neustart hilft bei betroffenen Geräten nur manchmal und wenn meist nur temporär. In den USA haben Kunden zudem zwei Sammelklagen angestrengt.

Im vergangenen Jahr hat Apple das Reparaturprogramm dann nochmals verlängert – bis Ende 2016. Eine erneute Verlängerung scheint nun nicht mehr vorgesehen. Vor dem Austauschprogramm mussten Käufer für die Reparatur selbst aufkommen, da der Fehler mit den AMD-Grafikchips meist erst außerhalb der einjährigen Garantielaufzeit auftrat. Im Rahmen des Reparaturerweiterungsprogrammes bietet Apple auch eine Kostenerstattung dafür an.


(lbe)



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Originalbild mit freundlicher Genehmigung von heise.de

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