Hinweise auf neue MacBook-Pro-Modelle verdichten sich


Hinweise auf neue MacBook-Pro-Modelle verdichten sich


Ben Schwan

MacBook Pro im Apple-Online-Laden.

(Bild: Screenshot Apple.com)

In Apples E-Commerce-Laden sind bestimmte Varianten der Profi-Notebook-Linie nur noch mit Verzögerung zu haben. Am Montag steigt die nächste Keynote des Konzerns.

Apple MacBook Pro 15.4" - Core i7-6820HQ, 16GB RAM, 512GB SSD, Radeon Pro 455, grau (MLH42D/​A) (Z0SH) [Late 2016]

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Wer momentan die aktuelle 15-Zoll-Variante des MacBook Pro mit Touch Bar in Apples Online Store erwerben möchte, kann mit einer Lieferung erst zwischen dem 8. und 12. Juni rechnen. Bis zum Wochenende waren die Geräte sofort verfügbar. Das spricht dafür, dass Apple am kommenden Pfingstmontag, dem 5. Juni, eine neue Profi-Notebooks vorstellt – dann steht die nächste Keynote des Konzerns in San Jose an.

Schlechte Verfügbarkeit = Modellwechsel?

Wenn Produkte schlechter bei Apple direkt erhältlich sind, hieß das in der Vergangenheit häufig, dass ein Modellwechsel bevorsteht. Manchmal allerdings auch nicht: So war das iPad Pro im Frühjahr 2017 schlechter verfügbar, doch auf einen Modellwechsel bei den Apple-Tablets warten Interessierte noch immer. Zu neuen MacBook-Modellen hatte es allerdings Gerüchte aus berufenem Munde gegeben. So schrieb der bei Apple gut vernetzte Bloomberg-Journalist Mark Gurman, Apple werde zur WWDC alle Notebook-Produktreihen anfassen.

Kaby Lake soll endlich kommen

Das wäre neben dem 15-Zoll-MacBook Pro auch die 13-Zoll-Variante und das MacBook Retina. Selbst an eine überholte Variante des MacBook Air soll Apple angeblich denken. Geplant ist demnach, den Maschinen neue Kaby-Lake-Prozessoren zu gönnen, vom Formfaktor her dürfte sich aber nichts ändern. Apples E-Commerce-Laden verrät allerdings nichts über Änderungen am MacBook Retina oder an der 13-Zoll-Variante des MacBook Pro mit Touch Bar: Beide Baureihen sind nach wie vor sofort zu haben.

32 GByte für MacBook Pro in der Pipeline

Apple hatte im vergangenen Herbst seine MacBook-Pro-Baureihe komplett überholt – mit einer OLED-Funktionstastenleiste, dünnerem Gehäuse und Thunderbolt 3 über USB-C. Damals wurden aber noch keine Kaby-Lake-Chips verbaut – unter anderem, weil Intel noch nicht in ausreichenden Stückzahlen liefern konnte. Das hat sich mittlerweile geändert. Entsprechend ist eine derart schnelle Überholung der Geräte durchaus möglich. Für dieses Jahr erwarten Beobachter außerdem noch ein „Profi-MacBook Pro“ mit 32 GByte großem Hauptspeicher – wahrscheinlich aber erst später in diesem Jahr. Dieses hatten sich viele professionelle Nutzer schon voriges Jahr gewünscht.


(bsc)



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