Kaufberatung: Grafikkarten für Büro, Gaming und Geld schürfen


Jeder PC-Nutzer profitiert von einer separaten Grafikkarte: Büroarbeiter freuen sich über zusätzliche Ausgänge und weitreichende Multimonitor-Konfigurationsmöglichkeiten, Film-Fans genießen 4K-Filme in perfekter Bildqualität, Spieler zielen genauer dank hoher Bildraten von 120 Hz und schneller oder tauchen gleich vollständig in die virtuelle Realität ab. Krypto-Schürfer schaffen sich mithilfe von Grafikkarten einen Zusatzverdienst und Wissenschaftler basteln mit der Rechenleistung von Grafikchips an der künstlichen Intelligenz der Zukunft – Skynet lässt grüßen. Wurde noch vor einigen Jahren vom Niedergang der Grafikkarten schwadroniert, sind sie heutzutage wichtiger denn je.

Auf dem Markt gibt es rund 1000 verschiedene Modelle, die zwischen 25 und 9000 Euro kosten. Mit dem richtigen Hintergrundwissen lässt sich diese Masse in übersichtliche Häppchen zerlegen, aus denen man sich die richtige Grafikkarte für den eigenen Einsatzzweck herauspickt. Dann relativiert sich auch die sehr hohe Preisspanne – Normalos finden zwischen 70 und 500 Euro, was ihr Herz begehrt. Alles darüber ist nur für Extremspieler oder Profis relevant.

Consumer-Karten tragen die Markenbezeichnungen AMD Radeon und Nvidia GeForce – um diese geht es bei der Kaufberatung vorrangig. Die teuren Profi-Karten heißen AMD FirePro, Radeon Pro und Frontier Edition, Nvidia Quadro und Tesla – letztere sind nur für Rechen-Server und Supercomputer gedacht. Profi-Karten nutzen die gleichen Chips wie Consumer-Karten, haben aber mehr Speicher und schalten über ihre für Profi-Anwendungen zertifizierten Treiber Spezialfunktionen wie erhöhte Farbtiefe (30 Bit) für Photoshop oder geglättete Linien frei. All das lassen sich AMD und Nvidia fürstlich bezahlen.

Aufgeschlüsselt



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