„Saubere Luft für unsere Städte“ – Deutsche Umwelthilfe zu Diesel-Fahrverboten und notwendigen Maßnahmen zum Schutz betrogener Diesel-Käufer


Berlin (ots) – DUH bewertet Dieselkauf-Prämie, Software-Veränderungen und 500-Millionen-Euro-Fonds hinsichtlich ihrer Wirkung auf die kurzfristige Absenkung des Dieselabgasgiftes NO2 in unseren Städten – Überblick und Bewertung des Stands der 16 Klagen der DUH für „Saubere Luft in unseren Städten“ – DUH enthüllt neue Strategie der Autokonzerne, technisch notwendige und mögliche Nachbesserungen zu vermeiden

Die Ergebnisse des „Nationalen Forum Diesel“ zeigen: Bundesregierung sowie Landesregierungen lassen weiterhin die Autokonzerne gewähren und verabreden weniger als einen faulen Kompromiss in Sachen Diesel-Abgasskandal. 8,7 Millionen Käufer von Euro 5+6 Diesel-Pkw werden buchstäblich im „Diesel-Dunst“ stehen gelassen. Die beschlossenen Maßnahmen stellen für diese eine kalte Enteignung dar, der Wiederverkaufswert ihrer Diesel-Pkw wird in der Folge weiter sinken und selbst mit einem „Software-Update“ veränderte Euro 5 Diesel-Pkw werden unverändert von Diesel-Fahrverboten betroffen sein.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) möchte Ihnen im Rahmen einer Pressekonferenz die beim Diesel-Forum beschlossene Dieselkauf-Prämie, die Software-Veränderungen und den 500-Millionen-Euro-Fonds hinsichtlich ihrer Wirkung auf die kurzfristige Absenkung des Dieselabgasgiftes NO2 in unseren Städten bewerten. Darüber hinaus möchten wir einen aktuellen Überblick und eine Bewertung des Stands der 16 Klagen der DUH für „Saubere Luft in unseren Städten“ geben und erläutern, welche Relevanz hier das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat. Schließlich stellen wir Ihnen eine neue aktuelle Strategie der Autokonzerne vor, die rechtliche Durchsetzung von wirklich wirksamen aber für die Industrie kostenintensiven technischen Nachrüstungen von Euro 5+6 Diesel-Pkw mit einem Harnstoff-Abgasreinigungssystem zu erschweren.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldung an presse@duh.de

Datum: Dienstag, 15.8.2017, 10 bis 11 Uhr 
Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 4 
Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin 
Teilnehmer: 
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer Deutsche Umwelthilfe 
Dr. Axel Friedrich, Internationaler Verkehrsberater 
Prof. Dr. Remo Klinger, Rechtsanwalt Geulen & Klinger (zugeschaltet) 

Pressekontakt:

DUH-Pressestelle:
Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf, 030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de , www.twitter.com/umwelthilfe,
www.facebook.com/umwelthilfe

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell



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