SWR Doku „Flussgeschichten“ reist die Mosel entlang | Pressemitteilung SWR


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Wer an den Ufern der Mosel lebt, braucht Tatkraft und gute Ideen. Diese SWR Dokumentation der Reihe „Flussgeschichten“ stellt am 10. Dezember Menschen vor, die fest in der Region verankert sind – und ihre Liebe zur Landschaft. Zuvor, am 3. Dezember, im SWR Fernsehen: „Der Neckar“.

Weitere Informationen unter https://www.presseportal.de/nr/7169

Baden-Baden (ots)

Flussgeschichten: "Der Neckar" und "Die Mosel" 
90-minütige SWR Dokumentationen am 3. und 10. Dezember 2017, jeweils 
um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen 

Flüsse sind Lebensadern, fungieren als Motor wirtschaftlicher Entwicklung und sind schützenswertem Naturraum. Der Film „Der Neckar“ von Pia Grzesiak und Rolf Lambert begleitet den Fluss von der Quelle im Schwenninger Moos bis nach Mannheim, wo er in den Rhein mündet und erzählt von Menschen, die mit dem Fluss verbunden sind. „Die Mosel“ von Thomas Förster zeigt, wie sich gerade junge Leute wieder für ein Leben an der Mosel entscheiden, in Frankreich, Luxemburg und Deutschland. „Der Neckar“ wird am Sonntag, 3. Dezember 2017, „Die Mosel“ am 10. Dezember 2017 ausgestrahlt, jeweils um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Fischinventur und Aalrettung: „Der Neckar“

Der letzte Berufsfischer, die einzige Frau am Steuer eines Frachters, die Chefin eines Salzbergwerks, ein junger Ingenieur im 246 Meter hohen Testturm für Aufzüge in Rottweil und ein Marbacher Literaturwissenschaftler auf den Spuren der schwäbischen Romantiker: Das alles sind Menschen, deren Leben oder Arbeit mit dem Neckar verbunden ist. Einst floss er reißend und gefährlich wild, inzwischen stauen ihn 27 Schleusen. In eindrucksvollen Luftaufnahmen zeigt der Film die Einzigartigkeit des Lebensraumes Neckar und führt den Zuschauer in mittelalterliche Dörfer und pulsierende Städte. Von der Quelle im Schwenninger Moos bis zur Rheinmündung in Mannheim überwindet der Neckar auf einer Länge von 367 Kilometern einen Höhenunterschied von 617 Metern. Die Kamera ist dabei, wenn am Oberen Neckar erstmals eine Fischinventur durchgeführt wird, sie begleitet den letzten Berufsfischer und beobachtet, wie Aale vor dem Tod in den Turbinen der Wasserkraftwerke gerettet werden. In Archivaufnahmen wird der Wandel deutlich, der Umbau des Flusses zur ökonomischen Schlagader des Südwestens – verbunden mit erheblichen Verschmutzungen in den 1970er Jahren und aufwändigen Renaturierungen heute.

Steile Hänge und grandiose Aussichten: „Die Mosel“

In manchen Orten an der Mosel leben Bräuche und Traditionen wie vor Jahrhunderten. Im französischen Contz-les-Bains, im Dreiländereck von Frankreich, Luxemburg und Deutschland, bereiten junge Männer zum Johannistag ein grandioses Spektakel vor. Ein riesiges Holzrad soll brennend von einem Berg bis hinunter in den Fluss rollen. In Traben-Trarbach schleppen die „Stadtschröter“ einen Baumstamm durch den Ort, um ihn als Zunftbaum am Moselufer aufzustellen. Schröter wuchteten früher die gefüllten Fässer aus den Kellern, um sie auf Schiffe zu verladen. Aber Leben und Arbeit an der Mosel haben sich verändert. Auch die Fischer müssen sich umstellen und verdienen ihr Geld im Naturschutz – so wie Thomas Weber. Der junge Mann hat sein Studium aufgegeben, um die Fischerei seines Vaters zu übernehmen. In Moselkern versucht Brigitte Pappe, die traditionelle Wollindustrie wieder zu beleben: „Moseltweed“ heißt das Projekt. Der Film besucht auch Rebecca Materne und Janina Schmitt. Die beiden Freundinnen gehören einer neuen Generation von Winzern an, die die Steillagen der Terrassenmosel wieder entdeckt haben. 2012 haben sie ein Weingut in Winningen bei Koblenz gepachtet und bauen an den Hängen mit einer Neigung von mehr als 50 Grad Riesling an, ohne Einsatz von Maschinen, ohne Pestizide. Die Mosel bietet Vielen eine Perspektive: Der Film stellt entlang des Flusses Menschen mit Ideen, Tatkraft, sportlichem Ehrgeiz und ambitionierten Zielen vor.

Sendereihe „Geschichte und Entdeckungen“

Die beiden Dokumentationen gehören zur Sendereihe „Geschichte und Entdeckungen“. Diese bietet den Zuschauern am Sonntagabend um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen aufwendig produzierte Dokus zu unterschiedlichsten Wissensgebieten aus dem deutschen Südwesten. Darunter Alltags, Technik- oder Kulturgeschichte, aber auch Themen wie Archäologie, Geografie, Reise, Tiere und Natur.

Sendung

„Der Neckar“ wird am Sonntag, 3.12. um 20:15 Uhr gezeigt, „Die Mosel“ am Sonntag, 10.12. um 20:15 Uhr, jeweils um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. „Der Neckar“ ist eine Produktion von Along Mekong Productions im Auftrag des SWR, „Die Mosel“ eine Eigenproduktion des SWR. Am 25.12. läuft im SWR Fernsehen um 19 Uhr eine 45-minütige Fassung von „Der Neckar“ und am 26.12. um 19 Uhr die 45-Minuten-Fassung von „Die Mosel“.

Fotos über www.ARD-foto.de. Akkreditierte Journalisten können die Filme sehen auf www.presseportal.swr.de.

Pressekontakt:

Daniela Kress, Tel. 07221 929 23800, Daniela.Kress@SWR.de

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