Telepolis-Salon: Losen statt Wählen! | Telepolis



Prof. Dr. Klaus Benesch, Florian Rötzer, Timo Rieg und Thomas Pany bei der Abschlussdiskussion mit dem Publikum.

Timo Rieg im Gespräch über den Sinn des Ungültigwählens und was für ein ausgelostes Parlament spricht

Am 20. September fand im Lovelace der erste Telepolis- Salon zur Bundestagswahl über Propheten und (zufällige) Parlamentarier statt.

Hier das erste Gespräch mit dem Verhaltensbiologen und Publizisten Timo Rieg, der sich seit vielen Jahren mit der aleatorischen Demokratie beschäftigt und darüber 2013 das Buch „Demokratie für Deutschland – Von unwählbaren Parteien und einer echten Alternative“ veröffentlicht hat, das sich ausführlich mit den Grundlagen und den konkreten Möglichkeiten eines ausgelosten Parlaments beschäftigt.

Der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan hat kürzlich gezeigt, dass er sich für die Idee einer aleatorischen Demokratie erwärmen könnte. Verweisen sei auch auf das Buch des belgischen Historikers David van Reybrouck „Gegen Wahlen – Warum Abstimmen nicht demokratisch ist“, auf das Rieg auch zu sprechen kommt.

Über die Vorteile eines solchen demokratischen Systems gegenüber dem herrschenden System einer repräsentativen Demokratie, die von Berufspolitikern und Parteien maßgeblich geprägt wird, sprach Florian Rötzer mit Timo Rieg.

Weitere Videos von Umfragen zum Salon: „In der Familie wird überhaupt nicht über die Wahl gesprochen“ und „Das halte ich für kompletten Schwachsinn“



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