Tesla legt sich auf weitere Details beim Model 3 fest


Kurzmeldungen
Florian Pillau

Tesla Motors konnte im vergangenen Jahr unerwartet viele Vorbestellungen für das Model 3 verbuchen. Irgendwann um Mitte des Jahres will Tesla Motors mit der Fertigung beginnen. Einen Verkaufstermin zu nennen, vermeidet Tesla allerdings, damit es nicht wieder, wie bei früheren Produktionsanläufen, zu einer Terminüberschritung kommen kann. Kunden mit einer Vorbestellung rechnen mit einer Wartezeit von mindestens einem Jahr.



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Mit Spannung erwarten viele potenzielle Kunden auf Details ihres vorbestelltes Tesla Model 3.

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Bild: Tesla Motors



Als die ersten Bestellungen eingingen, wussten die Kunden noch nicht viel über das Model 3, alle haben ein Rücktrittsrecht. Die tatsächliche Substanz des Model 3 wird entscheiden, ob, und wenn ja, wie viele Kunden von ihren Verträgen zurücktreten werden. Als Detail bekannt waren bisher die Eckdaten, eine Reichweite von mehr als 350 km, eine Beschleunigung auf 60 Meilen/Stunde bzw. 96,6 km/h in 5,6 Sekunden, fünf Sitzplätze sowie ein Gesamt-Gepäckvolumen von 400 Litern in Front und Heck.

Weil die Kunden also gespannt auf neue Informationen warten, ist es eine Meldung, dass Tesla Motors nun weitere Details bekanntgegeben hat. Es sind dies zwei Raddimensionen der Leichtmetallfelgen in 19 und 18 Zoll, ein optionales Glasdach und eine Stahlfederung.

Mit den Größen unterscheidet sich das Model 3 von denen des Model S, bei dem Felgen in 19 und 21 Zoll angeboten werden. Das Glasdach wurde zwar auf der Präsentation gezeigt, aber ohne zu sagen, ob es serienmäßig sein würde. Nun ist also klar: Es wird auch eine günstigere Version mit Blechdach geben. Eine Meldung wert ist vielen auch die Festlegung auf eine Stahlfederung. Tesla Motors schreibt von „Coil Springs“ als einziger Option, womit klar wäre, dass es zumindest zum Anfang keine Luftfederung geben wird. Ein für später geplantes „Performance-Modell“ könnte jedoch möglicherweise einige Ausstattungsmerkmale aus den S-Modellen bekommen.

In den USA wird Tesla Motors das Model 3 für 35.000 Dollar anbieten, die Steuern variieren je nach Bundesstaat. General Motors verlangt für sein neues E-Auto Bolt EV vergleichbarer Größe mit ähnlichen Fahrleistungen 37.495 Dollar. Ein Unterschied liegt in der Bauweise: Während Tesla auf einen Leichtbaumix aus Stahl- und Aluminiumblechen setzt, wird der Bolt in seinem Rohbau konventionell aufgebaut.




(fpi)

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