„Today at Apple“ gestartet: Volle Apple-Läden werden noch voller


„Today at Apple“ gestartet: Volle Apple-Läden werden noch voller


Ben Schwan


Apple Store in der US-Stadt Albany

(Bild: Apple)

Am Wochenende begann Apple mit einem umfangreichen Veranstaltungs- und Seminarprogramm in seinen mittlerweile fast 500 Stores. Für „normale“ Besucher kann es laut werden.

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Am vergangenen Wochenende hat Apple seine neue Initiative Today at Apple in seinen aktuell 496 Ladengeschäften weltweit gestartet. Es ist ein umfangreiches Seminar-, Workshop- und Event-Programm, das kostenlos genutzt werden kann. Der Konzern erhofft sich laut Angaben seiner Retail-Chefin Angela Ahrendts, dass die Stores künftig zu einem echten Treffpunkt werden. Die „Generation Z“ solle künftig „Triff mich bei Apple!“ zu ihren Freunden sagen, erklärte die Managerin.

Apple ID lernen, Musik hören

Der Plan dabei scheint zu sein, Nutzer, die zu Seminaren kommen, auf längere Sicht auch zu Käufern neuer Produkte zu machen – wobei die Workshops, wie Erstbesucher berichten, aber nicht in Verkaufsgespräche ausarten. So lädt Apple heute etwa in Berlin zu einem Kurs ein, bei dem man iWork-Apps kennenlernen kann, ein Seminar zur Video-Bearbeitung am Mac steht an und man kann sich – wenn die Veranstaltung nicht ausgebucht wäre – zu Apple ID und iCloud informieren.

Neben solchen Einzelkursen mit beschränkter Teilnehmerzahl plant Apple aber auch größere Veranstaltungen, wie am ersten „Today at Apple“-Wochenende zu sehen war. Im Londoner Flaggschiff Laden an der Regent Street gab es beispielsweise ein Akustikset der Sängerin Dua Lipa. Es führte Besuchern zufolge zu größere Staus in dem ohnehin zu normalen Zeiten bereits übervollen Laden – Beratung und Verkauf, das Hauptgeschäft der Apple Stores, waren nur eingeschränkt möglich.

Manche Läden stammen aus der Zeit vor dem iPhone

Apple hat viele seiner Läden kürzlich intern umgebaut, möglichst viele sollen große Videoleinwände und Workshop-Bereiche erhalten. Das geht wiederum auf Kosten der Verkaufs- und Beratungsfläche. Ahrendt hatte mitgeteilt, dass bestehende Läden vergrößert werden sollen. Viele der Stores insbesondere in den USA stammen noch aus einer Zeit vor dem Marktstart des iPhone, sind auf die heutigen Besucherzahlen also gar nicht vorbereitet.

In Deutschland stockt unterdessen der Ausbau der Ladeninfrastruktur. So gibt es in der Hauptstadt Berlin nach wie vor nur einen einzigen Store, in Hamburg, München und Köln dagegen jeweils zwei. Deutschlandweit hat Apple aktuell nur 15 Filialen.

Reklamefilm: Wie sich Apple „Today at Apple“ vorstellt (Video: Hersteller).

(bsc)



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