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Profi-Macs für VR

Apple will im Dezember eine besonders leistungsstarke Version des iMac herausbringen. Das Gehäuse des iMac Pro gleicht dem bisherigen iMac mit 27-Zoll-5K-Retina-Display. Intern rechnen Xeon-Prozessoren mit bis zu 18 Kernen (AVX512), die bis zu 128 GByte ECC-RAM adressieren. Trotzdem soll der iMac Pro dank eines neuen Lüftungssystems nicht lauter als bisherige iMacs werden. Als Grafikprozessor kommt die neue AMD Radeon Pro Vega zum Einsatz. Das Einstiegsmodell mit acht Xeon-Prozessoren, 1 TByte SSD und 32 GByte RAM soll 5000 US-Dollar kosten.

Etwas günstiger werden die neuen iMacs, die Apple wie auch neue Macbook-Modelle mit Kaby-Lake-Prozessoren von Intel ausrüstet. Der Rechentakt steigt nur moderat auf 4,5 GHz im Turbo-Modus. Im Zusammenspiel mit AMDs Radeon-GPUs (555 bis 580 mit 8 GByte VRAM) sollen sie endlich schnell genug für VR-Programme sein, die ab dem im Herbst erscheinenden Betriebssystem macOS 10.13 (High Sierra) unterstützt werden. Zudem dekodieren sie HEVC-Videos.

Das kostenlose High Sierra bringt hierfür die verbesserte Grafikschnittstelle Metal 2 mit, die mit den Spiele-Engines Unity und Unreal zusammenarbeitet. Ebenso soll die HTC Vive mit SteamVR die neuen iMacs unter High Sierra unterstützen.

High Sierra beschleunigt Dateioperationen mit dem neuen File-System AFPS, das etwa Kopien größerer Dateien in Sekundenbruchteilen anlegt. Der Browser Safari lernt, Website-Tracker und den automatischen Start eingebetteter Videos zu blockieren. (hag@ct.de)



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Originalbild mit freundlicher Genehmigung von heise.de

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