Twitter-Client Twitterrific für den Mac auferstanden


Twitter-Client Twitterrific für den Mac auferstanden


Ben Schwan

Für Profis geeignet, aber auch zum Profipreis: Twitterrific 5

(Bild: Entwickler)

Dank Kickstarter-Projekt konnten die Macher von der Iconfactory ihr beliebtes Tool komplett überholen. Es präsentiert sich als moderne Desktop-Software für den Kurznachrichtendienst.

Nach einem erfolgreichen Kickstarter-Projekt hat der Mac- und iOS-Softwareanbieter Iconfactory sein Versprechen wahrgemacht und den einst populären Twitter-Client Twitterrific in komplett neuer Fassung publiziert. Die App steht unter der Versionsnummer 5 seit heute im Mac App Store zum Download bereit und kostet 22 Euro.

Mehrere Accounts und viele Fenster

Twitterrific 5 wendet sich vor allem an Profinutzer des Kurznachrichtendienstes. Die App unterstützt standardmäßig mehrere Accounts und ein Multi-Window-Setup, was es einfach macht, den Überblick über Timelines, Mentions, Direktnachrichten und Favoriten zu behalten. Die Timeline wird via iCloud synchronisiert, es gibt systemweite Benachrichtigungen für Mentions und DMs über die macOS-Benachrichtigungszentrale. Retweets und Tweet-Zitate (Quoted Tweets) werden ebenso unterstützt wie verschiedene Methoden, Nutzer oder Themen auszublenden, wenn man dies wünscht (Muffle und Mute, abgleichbar auch mit der iOS-Version von Twitterrific).

Emojis sind per Schnellzugriff erreichbar, die App ist zudem für blinde Nutzer dank vollständiger VoiceOver-Unterstützung geeignet. Listen und gespeicherte Suchen haben eigene Menübereiche, ebenso globale oder lokal eingeschränkte Trends.

Medienanzeige für Anhänge und mehr

Überarbeitet wurde auch die Medienanzeige, die sich auf Bilder, animierte GIFs, Instagram-Anhänge und mehr versteht. Tweets lassen sich per E-Mail, iMessage und Safari Reading List weiterreichen. Eine Übersetzung fremdsprachlicher Tweets ist direkt in der App möglich. Mehrere Themes und eine gut ausgebaute Tastaturunterstützung hat die Iconfactory ebenfalls integriert.

Die Twitterrific-Entwickler hatten im Februar das „Project Phoenix“ gestartet, um die App für macOS aufzufrischen. Die Kampagne sammelte fast 110.000 US-Dollar ein. Backer konnten die Finalversion für 15 Dollar erhalten, wer 30 Dollar zahlte, wurde Teil des Betatests.


(bsc)



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