Verurteilter VW-Manager wehrt sich gegen Kündigung


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Der Ärger, den sich Volkswagen mit dem Abgas-Skandal eingehandelt hat, ist auch 2018 nicht komplett erledigt.

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Bild: Volkswagen


Der in den USA verurteilte früherer VW-Manager Oliver Schmidt wehrt sich gegen seine fristlose Kündigung. „Die Klage liegt beim Arbeitsgericht Braunschweig vor“, sagte eine Gerichtssprecherin am Dienstag (9. Januar 2018). Zuvor hatte die Bild-Online darüber berichtet. Nach Angaben der Sprecherin hatte Volkswagen Schmidt am 19. Dezember 2017, zwei Wochen nach der Verurteilung von einem US-Gericht, fristlos gekündigt. Ein Termin für die Güteverhandlung stehe noch nicht fest. Ein Unternehmenssprecher wollte den Fall nicht kommentieren.

Der 48-jährige Schmidt war Anfang Dezember wegen seiner Rolle im Abgas-Skandal zur höchstmöglichen Strafe von sieben Jahren Gefängnis und 400.000 US-Dollar verurteilt worden. Er hatte sich nach einem Deal mit der US-Staatsanwaltschaft im August 2017 für schuldig bekannt. Er ist nach dem früheren VW-Ingenieur James Liang der zweite langjährige VW-Mitarbeiter, der aufgrund der Abgas-Affäre in den USA zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wurde.



(dpa) /

(mfz)

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