Wie geht es jungen Menschen, die ihre Angehörigen pflegen? / Neue Ausgabe des Magazins für pflegende Angehörige der Aktion DAS SICHERE HAUS | Pressemitteilung DSH


Pflegemagazin Sommer 2017

Hamburg (ots) – Die eigenen Eltern zu pflegen ist nicht leicht. Um einiges schwieriger ist es, wenn die Pflegenden selbst noch sehr jung sind.

So wie Anneke Klopsch. Sie war erst 16 Jahre alt, als ihre Mutter 2010 unheilbar an Krebs erkrankte. Mit Anfang 20 übernahm die Hamburgerin gemeinsam mit Schwester und Vater nach und nach die Pflege der Mutter.

Fast nebenbei gestaltete sie dabei auch ihr eigenes Leben, wurde Versicherungskauffrau und kümmerte sich um Hobbys und Freunde. Im Januar 2016 starb die Mutter. Rückblickend sagt Anneke Klopsch über diese Zeit, dass sie die intensive Zeit mit ihrer Mutter nicht missen wolle: „Es war alles richtig so.“

Rund 230.000 junge Pflegende in Deutschland

Anneke Klopsch ist eine von rund 230.000 jungen Pflegenden in Deutschland – manche von ihnen sind noch im Vorschulalter. Nicht immer bewältigen die jungen Menschen die Angehörigenpflege ohne weiteres. Darüber und über den Verein „Wir pflegen“, der 2015 den Arbeitskreis „Junge Menschen mit Pflegeverantwortung“ (JUMP) gegründet hat, berichtet die Aktion DAS SICHERE HAUS (DSH) in der neuen Ausgabe des Magazins „Zu Hause pflegen – gesund bleiben!“. Das Magazin kann hier heruntergeladen werden: http://bit.ly/2s6gY2Z.

„Krankenhauskeim“ MRSA

Thema ist auch dergefürchteten Krankenhauskeim MRSA. Wie sollten pflegende Angehörige sich verhalten, wenn ein Patient mit einem MRSA-Keim aus der Klinik zurück nach Hause kommt? Gesunde Angehörige müssten in der Regel zu Hause keine besonderen Maßnahmen ergreifen. Da aber eine Übertragung des Keims auf Mitmenschen möglich sei, sollten MRSA-Betroffene und ihre Pflegepersonen eine gute Händehygiene einhalten und zurückhaltend im Körperkontakt mit immungeschwächten Personen sein. Bad- und Hygieneartikel sollten pflegende Angehörige nicht mit MRSA-Betroffenen teilen.

Weitere Themen der neuen Ausgabe sind Trinkhilfen, freiheitsentziehende Maßnahmen und die Geschichte einer Frau, die ihren an Alzheimer erkrankten Ehemann zu Hause versorgt.

Pressekontakt:

Dr. Susanne Woelk, DSH-Geschäftsführerin.
Tel.: 040 / 29 81 04 62, Fax: 040 / 29 81 04 71,
Mail: s.woelk@das-sichere-haus.de.

Original-Content von: DSH – Aktion Das Sichere Haus, übermittelt durch news aktuell



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